SÜSSES ODER SAURES

Halloween, was soll das eigentlich? 

Halloween ist in Amerika eines der wichtigen Feste im Jahr, neben Weihnachten und Thanksgiving. "All Hallow's Eve" - Allerheiligenabend, die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Allerheiligen wurde als Gedenktag eingeführt, weil wir mit 365 Tagen im Jahr nicht genung Tage für alle Heiligen haben. So enstand der Sammelgedenktag. Halloween, wurde einst hauptsächlich in Irland am Vorabend zu Allerheiligen begangen. Von dort gelangte es mit den irischen Einwanderern in die USA und wurde dort kräftig ausgeweitet. In Europa verbreitet es sich seit ca. 20 Jahren, ausgehend von Frankreich. Ein Brauch, der früher auf den britischen Inseln in vornehmlich katholischen Gegenden zelebriert wurde. Die Protestanten haben den Reformationstag am 31. Oktober und "Gedenktag der Heiligen" am 1. November.

Also, wenn am Abend die verkleideten Gestalten an Ihre Tür kommen sind sie nicht so schlimm wie die amerikanischen Vorbilder. Dort geht es erheblich schauerlicher zu. Hier bei uns ist es eigentlich ein zusätzliches Rummelpottlaufen.

Zu den Kürbissen schreibt Wikipedia:

"Der Brauch, Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen, stammt aus Irland. Dort lebte einer Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack durch das Dunkel wandern könne. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O’Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten."

Wolfgang Claussen

Dorle Obländer

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