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Shuttle-Service zum Dockkoog

(von links) Werner Zimmermann fährt das Velo-Taxi und darüber freuen sich Bürgervorsteher Robert Koch, Petra Blume vom Seniorenbeirat, Bürgermeister Martin Kindl sowie Carsten Carstensen und Horst-Michael Otto, ebenfalls vom Seniorenbeirat.

Seit Anfang Mai gibt es den Dockkoog-Shuttle. Er soll neben der kostenfreien Mitfahrbank in der Nähe des neuen Bahnübergangs bis Ende September eine Lösung für alle sein, die nicht über eine private Möglichkeit verfügen, an den Deich zu kommen. Auf Initiative des Seniorenbeirates Husum gibt es eine Zusammenarbeit mit der Diako-Radstation sowie mit „Tine-Taxi Husum“

Das Velo-Taxi der Radstation fährt immer dienstags und mittwochs von 11 bis 12 Uhr und 17 bis 18 Uhr ab Marktplatz beziehungsweise ehemaliges Nordsee-Hotel/Infostand Dockkoog im Pendelverkehr und ist ohne Anmeldung möglich. Die Fahrt kostet fünf Euro pro Richtung, das Velo-Taxi kann maximal zwei Personen plus Kind transportieren.

Beim Tine-Taxi wird ein Achtsitzer die Route zwischen Busbahnhof (ZOB), Haltestelle beim ehemaligen ZOB-Gebäude, bis zum Dockkoog, Parkplatz beim ehemaligen Nordsee-Hotel, aufnehmen und Fahrgäste hin- und wieder zurückbringen. Dieser Service erfolgt dienstags, donnerstags und sonnabends in der Zeit von 14 Uhr bis 17.30 Uhr. Eine Fahrt kostet jeweils 20 Euro, dabei ist es egal, ob eine Person mitfährt oder acht Personen. Es empfiehlt sich daher die „Gruppenbildung“ für eine preisgünstige Fahrt. Aus rechtlichen Gründen gibt es nur Kartenzahlung im Fahrzeug. Der Mietwagen muss explizit unter dem Namen „Dockkoog-Shuttle“ jeweils für die Hin- beziehungsweise Rücktour angefordert werden. Das geschieht unter der Telefonnummer 04841-4000 in der Zentrale des Tine-Taxis, die auch die Disposition des Fahrzeuges übernimmt. Die Mitarbeitenden sagen dort auch, wie viele Personen gemeldet sind und wann genau die Abfahrzeit ist.

„Die Fahrzeuge werden zeitnah mit dem Schriftzug ‚Dockkoog-Shuttle‘ ausgestattet, damit sie leichter zu erkennen sind“, so Petra Blume vom Seniorenbeirat.

„Wir freuen uns in dieser Saison über diese Möglichkeiten. Uns ist klar, dass die Fahrten nicht barrierefrei sind, das ließ sich leider nicht realisieren und dafür bitten wir um Verständnis“, so der Vorsitzende Carsten Carstensen. Für eine wünschenswerte, permanente Anbindung im Rahmen des ÖPNV setzen sich weiterhin engagierte Bürgerinnen und Bürger mit einer Unterschriftenaktion ein.

(NfI)