Ein kurzer Blick auf die Welt von heute

Die Zocker zahlen die Zeche ja nicht

Eigentlich geht es immer um das liebe Geld. Spanien macht den Anfang, wer dort sein Geld zur Bank bringt, muss dafür Zinsen zahlen. Scheuble sagt, so etwas machen wir nicht. Aber der sagt auch nicht immer die Wahrheit. Dabei ist es doch eigentlich logisch, wenn ich mein Auto in einer Garage parke, muss ich doch auch Miete zahlen. Bei über 200 deutschen Banken gibt es keine Zinsen auf die Einlagen. Das erfährt man aber erst auf Nachfrage.

Die Männer und die Gleichberechtigung

Was nach der ersten Gleichberechtigungswelle kam

Die Gleichberechtigung ist bei den Männern angekommen. Indes nicht so, wie die Frauen es sich vorgestellt haben. Die Männer haben sich einfach zu weiblicheren Wesen entwickelt. Heute sitzt der Mann länger beim Frisör, als es für eine Dauerwelle jemals nötig gewesen wäre. Die Haarschnitte werden mit dem Rasiermesser gestylt, Muster werden in die Haarpracht geschabt. Tattoos sollen den gestählten Körper zieren, der sich steril und komplett enthaart präsentiert. Waxing, Peeling, Piercing, Mani- und Pediküre sowie Gurkenscheiben auf den Augen. Nicht zu vergessen die morgendlichen Badezimmerrituale, die wenig dezent eingedieselte Männer hervorbringen. Innere Werte sind Muskelmasse und Fettanteil.

Ich habe nichts zu verbergen

Die Gedanken sind frei...

Die Polizei soll Versammlungen und friedliche Kundgebungen filmen dürfen. Weil die manchmal eben unübersichtlich sind, dürfen dann auch Drohnen eingesetzt werden. Vielleicht kriegen die das besser hin als die Bundeswehr seinerzeit. Ort, Zeit, Thema und Streckenverlauf sind vorher verbindlich anzugeben. Wer sich nicht daran hält, kann dann mit einem Bußgeld rechnen. Bei Verdacht, dass sich jemand nicht gesetzeskonform verhält, soll die Durchsuchung dieser Personen möglich werden. Das Vermummungsverbot gilt ja schon, kommen jetzt Schirmmütze und Sonnenbrille dazu?

Sollen sie doch: „ Ich habe nichts zu verbergen!“

Dem Leben einen würdigen Abschied geben

Wer kommt, der geht

Am 6.2.2013 besuchte ich den Vortrag in der Altenbegegnungsstätte, da ich meinte, mich mit diesem Thema einmal in Ruhe beschäftigen zu müssen, ohne dass ein direkter Bezug es nötig mache. Ich halte es für sinnvoll, rechtzeitig informiert zu sein, denn irgendwann muss sich wohl jeder von uns dieser Frage stellen.

Der „Verein für Betreuung und Selbstbestimmung in Nordfriesland e.V.“ hatte zum Thema "Bestattungsvorsorge - dem Leben einen würdigen Abschluss geben" als Referenten Jan Ingwersen, Bestatter aus der Hattstedtermarsch, eingeladen.

Besinnliches zum Jahresausklang

Wie geht es weiter nach dem misslungenen Weltuntergang

Er ist so heimeligEines ist jetzt klar: Die Welt ist nicht untergegangen. Irgendjemand hat wieder gepatzt. Ob sie wieder zur Scheibe geworden ist, wird sich in nächster Zeit herausstellen. Ich vermute es allerdings, zumindest machen die Fanatiker auf aller Welt große Schritte rückwärts, sei es in Ägypten oder in den USA, hier ist das Sturmgewehr zum Verkaufsschlager geworden. Berlusconi wird versuchen, Italien endgültig an die Wand zu fahren. Kim Jong Un will eine noch größere Rakete haben. Das deutsche Volk hat Orwell aus dem Grab gezerrt, wir wollen stärker bespitzelt werden.

Weltuntergang in Zahlen - Gott tobt wie eine Furie durch das All

Eine kleine Übersicht zum Ende der Welt

Das Ende naht © lassedesignen - Fotolia.comDrei Tage noch. Nein, dann ist nicht Weihnachten, dann ist Weltuntergang. Eine Reihe von Weltuntergängen ist ja schon daneben gegangen. Viel seherische Prominenz hat sich an den Vorhersagen beteiligt. Selbst Martin Luther hat sich als Beschwörer versucht: Seine erste Weltuntergangsprophezeiung war auf das Jahr 1532 datiert, als das nichts wurde, folgte das Jahr 1538, ein letzter Termin dann das Jahr 1541. Danach wollte er sich nicht mehr festlegen.

Piratenstück mit Husumer Schiff

Lange her - und längst vergessen

© Artusius - Fotolia.comEin vollendetes Piratenstück ereignete sich 1924 mit einem Husumer Schiff. Der kleine Motorsegler „Anne", im Eigentum von Kapitän Petersen, sollte von Husum eine Ladung Schrott nach Cuxhaven bringen. Die 65 Seemeilen weite Reise konnte das Schiff bequem an einem Tag bewältigen. Aus Gefälligkeit nahm der Kapitän einen Passagier an Bord, den Ingenieur J.

In Cuxhaven wartete man am nächsten Tag vergebens auf die Ankunft des Motorseglers. Auch am zweiten Morgen war das Schiff noch nicht eingetroffen. Es war Mai, das Wetter ruhig und klar. Man fragte in Husum telefonisch an: Die „Anne" war vor zwei Tagen ausgelaufen. Das Schiff war einfach verschwunden.

Brauchen wir die Kunst?

Was vor über 40.000 Jahren begann

Balance von Ro Breitbach„Ich habe mit Kunst nichts am Hut!", ein Satz, der mir in letzter Zeit einige Male untergekommen ist. Kann es sein, dass es Menschen gibt, die von Kunst nicht betroffen sind, auf deren Leben die Kunst keinen Einfluss hat?

Kunst kann unterschiedlich sein: schön, hässlich oder auch ekelhaft und wir begegnen ihr überall. Kunst kann uns anziehen, abstoßen oder langweilen, sie kann uns verwirren oder neue Perspektiven aufzeigen, völlig neue Sichtweisen erzwingen und noch nie Gesehenes präsentieren und sie kann unverstanden sein oder missverstanden werden. Kunst kann bestehen oder vergänglich sein. Mal ist sie harmonisch, dann ist sie spannungsreich, eigentlich immer auch Handwerk. Sie ist erforscht, es gibt den „goldenen Schnitt", der dem Auge des Betrachters gefällig ist, und es gibt eine Farbenlehre. Ein Affe pinselt eine Leinwand voll und der geneigte Betrachter empfindet es als Kunst.

Gedanken über die Vergänglichkeit

Die Seele wiegt ein und einen halben Kilo*

Die Uhr tickt.Wir sind alle sterblich, die einen mehr, die anderen weniger. Es wird nicht viel darüber geredet. Dabei sind wir täglich vom Tod, dem Gevatter oder Schnitter, umgeben. Unglücksfälle, Katastrophen oder das natürliche Lebensende, alles wird verdrängt oder auch übermäßig durchlitten. Natürlich wollen wir uns gedanklich nicht ständig mit unserem Ende beschäftigen, aber etwas unverkrampfter könnten wir damit umgehen.

Das Wohin beschäftigt die Menschen, das Woher interessanterweise nicht so sehr. Wenn es ein Wohin gibt, muss es doch ein Woher geben. Wir nehmen uns so wichtig, dass ein einfaches „Hier ist Schluss!“ nicht akzeptabel erscheint.

Zoten sind nicht witzig

© Wolfgang ClaussenFür manche Menschen sind Zoten einfach nur die Steigerung ihres Witzes und geben sie nur dann zum Besten, wenn sie – meist durch den Genuss alkoholischer Getränke – enthemmt sind.

Das sagt nun schon einiges über diese Witze aus, nämlich, dass man sich im Normalzustand eigentlich schämt, so etwas zu sagen. Auf irgendeine Weise – ob sexistisch oder fäkalistisch – ist jede Zote eben unanständig. Das macht sie aus. Und zur „guten Kinderstube“ gehört es, so etwas „nicht in den Mund zu nehmen“.